Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien

GenderOpen – ein Repositorium für die Geschlechterforschung

Sie suchen Texte von und über die deutschsprachige Geschlechterforschung? Sie wollen, dass Ihre Veröffentlichungen von anderen Forscher*innen einfach gefunden und nachgenutzt werden können? Sie sind der Meinung, dass Texte der deutschsprachigen Geschlechterforschung an einem Ort gesammelt und für alle einfach und frei zugänglich sein sollten? Dann sind Sie bei GenderOpen genau richtig!


„GenderOpen“ – so lautet die Kurzform des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts zum Aufbau des weltweit ersten Open-Access-Repositoriums für die Geschlechterforschung, das unter www.genderopen.de zu finden ist.


Unsere Ziel ist die Einrichtung einer elektronischen Plattform, auf der Publikationen und andere Wissensbestände der Geschlechterforschung dauerhaft frei zugänglich gemacht und nachhaltig gesichert werden. Wir wollen damit

 

  • Ergebnisse aus diesem sehr diversen Feld an einem Ort sammeln
  • Ergebnisse der Geschlechterstudien leicht zugänglich machen
  • die Reichweite der Publikationen erhöhen
  • die Publikationsgewohnheiten in der Geschlechterforschung verändern
  • ein Bewusstsein über die Möglichkeiten von Open Access schaffen
  • die Nachnutzung von Forschungsergebnissen anregen und verstärken
  • den öffentlichen Diskurs über die Geschlechterstudien in einer positiven Weise unterstützen
  • das Selbstverständnis des Faches stärken


In Kooperation mit verschiedenen feministischen Zeitschriften und in Absprache mit den Autor_innen werden die Selbsteinreichungen im Laufe diese Jahres durch Jahrgänge verschiedener feministischer Zeitschriften, wie der Philosophin, der Femina Politica, den Feministischen Studien oder GENDER ergänzt. Weitere Zeitschriften werden folgen.


Neben der Suche nach bestimmten Veröffentlichungen kann auf GenderOpen auch gezielt nach Themen gesucht werden. Das Angebot einer Liste mit Themen, die auch im Rahmen dieses Projektes erarbeitet wurde, stellt sicher, dass zentrale Ideen unter einem Begriff zusammengefasst werden. Alle Texte liegen als durchsuchbare PDF-Dateien vor und können unkompliziert herunterladen werden.  


Bei all der Arbeit ist das Repositorium jedoch immer noch und immer wieder auf Rückmeldung und Mithilfe aus der Fachcommunity angewiesen. Unterstützen Sie das das Repositorium indem Sie

  • bereits erschienene eigene Texte unter einer Open Access Lizenz selbst hochzuladen
  • GenderOpen im Gespräch mit Kolleg_innen, Freund_innen oder in Fachgesprächen erwähnen
  • ihnen damit die Chance geben, ihre Texte unter einer Open Access Lizenz in einem Fachrepositorium zu veröffentlichen oder Dokumente zu ihren Themen unkompliziert zu finden.


Das Projektteam möchte das Repositorium so stark wie möglich an den Interessen und Bedürfnissen der Community ausrichten und freut sich über jede Anregung und Bereitschaft zur Mitwirkung. Alle aktuellen Entwicklungen können zudem auf dem Blog des Projektes unter www.blog-genderopen.de nachverfolgt werden.

 

Die Einrichtung des GenderOpen-Repositoriums ist ein Verbundprojekt der drei universitären Geschlechterforschungszentren Berlins, das im Oktober 2016 gestartet ist. Es wird von Dr. Anita Runge, Margherita-von-Brentano-Zentrum, Freie Universität Berlin, Dr. Karin Aleksander, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Prof. Dr. Sabine Hark, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität geleitet. Weitere Projektpartner_innen sind die Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association (Gender e.V.), das META-Datenbankprojekt des i.d.a.-Dachverbandes der deutschsprachigen Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und –dokumentationsstellen e.V., das Online Gender Glossar, Leipzig sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen.

 

Die DFG fördert das Projekt mit drei Vollzeitstellen für wissenschaftliche Mitarbeiter_innen sowie studentischen Hilfskräften, die mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten an jeweils einer der beteiligten Einrichtungen angesiedelt sind.