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Humboldt-Universität zu Berlin - Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien

Humboldt-Universität zu Berlin | Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien | Veranstaltungen | Veranstaltungsarchiv | Events | Ein Date mit einer „Prinzessin“? Das Nordeuropa-Institut lädt ein.

Ein Date mit einer „Prinzessin“? Das Nordeuropa-Institut lädt ein.

Lesung und Uraufführung
Wann 18.10.2018 ab 19:00 (Europe/Vienna / UTC200) iCal
Wo Humboldt-Universität zu Berlin, Festsaal Luisenstrasse, Humboldt Graduate School, Luisenstr. 56, 10115 Berlin
Kontaktname
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Veranstaltet von

Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin

 
Kurzbeschreibung

Im Rahmen des KOSMOS-Workshops "Das Europa der Frauen und die Welt der Bücher: Die Prinzessinnenbibliothek und die literarische, politische und intellektuelle Kultur des 18. Jahrhunderts" laden wir herzlich zu einer aufregenden Abendveranstaltung ein. Herzlich Willkommen!

Im Frühjahr 2017 erwarb die Staatsbibliothek zu Berlin eine einzigartige Sammlung: die „Prinzessinnenbibliothek“. Aufgebaut von drei Generationen – Sophie Dorothea von Hannover (1687-1757), Königin von Preußen und Mutter Friedrichs des Großen, ihrer Tochter Luise Ulrike von Preußen (1720-1782), später Königin von Schweden, und der Enkelin Sofia Albertina (1753-1829), Prinzessin von Schweden – gelangte die Bibliothek nach dem Tod der letzteren in den Besitz der Familie ihrer Oberhofmeisterin. Mitte der 1980er Jahre wurde die Sammlung veräußert und gelangte schließlich von Stockholm zurück nach Berlin. Faszinierend sind nicht nur Schönheit und Geschichte der seltenen Bände: sie sind derzeit auch Gegenstand eines umfangreichen Forschungsprojekts. Erkundet werden unter anderem die Lesegewohnheiten der hochadligen Frauen, die Ausgestaltung des Buchmarktes im 18. Jahrhundert und die Netzwerke des Wissens der damaligen Zeit.

Im Rahmen einer besonderen Abendveranstaltung besteht die Möglichkeit, die „Prinzessinnen“, wie sie die Staatsbibliothek liebevoll nennt, näher kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht die Lesung und deutsche Uraufführung einer Handschrift aus der Prinzessinnenbibliothek. Das Drama „Die edelmütige Äbtissin“, 1820 von einer Frau verfasst, ist mit seinen Gedanken zu Emanzipation und Flüchtlingen überraschend zeitgenössisch und aktuell. Zum Text und zur Bibliothek diskutieren Prof. Dr. Ralph Tuchtenhagen (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Otto Fischer (Universität Uppsala), Dr. Silke Trojahn (Staatsbibliothek zu Berlin) und Dr. Christine von Brühl (Autorin). Abgerundet wird der Abend durch die Darbietung von Musik, die damals erklang.

 

Weitere Informationen

Website des Workshops: https://www.ni.hu-berlin.de/de/termine-ordner/ws-18-19/20181018_pbw_html

 


Semester: Wintersemester 2018/2019
ZtG-Veranstaltungskategorie: Gender-Veranstaltungen der Institute/Fakultäten der HU

 

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