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Humboldt-Universität zu Berlin - Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien

Die Struktur des ZtG


Das Zentrum ist eine transdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung in der Kultur-, Sozial-, und Bildungswissenschaftliche Fakultät (KSB) gemäß § 75 Abs. 1 S. 2 BerlHG und § 24 der Verfassung der HU. Es wird von eigenen Entscheidungsgremien getragen. Die Entscheidungsbefugnisse regelt die Satzung. Entsprechend der transdisziplinären Ausrichtung arbeiten am Zentrum Wissenschaftler_innen verschiedenster Fakultäten und Gender-Studierende mit unterschiedlichsten Fächerkombinationen zusammen. Sie bleiben organisatorisch in ihren Herkunftsdisziplinen verankert, gehören aber gleichzeitig über eine Zweitmitgliedschaft dem ZtG an. Das gilt auch für die Professuren mit einer offiziellen Teildenomination in den Gender Studies, deren Stellen teilweise aus dem Kontingent des ZtG finanziert werden. Eine Geschäftsstelle leistet den Service, ohne den weder Studiengang noch Forschung denkbar wären.

 

Die Arbeit des ZtG wird organisiert durch: 

  • die Sprecher_in beziehungsweise Sprecher_innen des ZtG
  • ein Team mit Leitung, Sekretariat, Studienkoordination, Informations- und Dokumentationsstelle/Genderbibliothek und Multimedia-Service,
  • den Zentrumsrat
  • die Gemeinsame Kommission Geschlechterstudien der Fakultäten,
  • verschiedene Arbeitsgruppen,
  • die Fachschaft des Studiengangs Geschlechterstudien.


Angehörige des Zentrums sind:

  • alle Angehörigen der Humboldt-Universität zu Berlin mit Zweitmitgliedschaft im Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
  • Studierende der Humboldt-Universität im Master; Studierende im Bachelor können auf Antrag Mitglied werden
  • Promovierende mit dem Abschlussziel Gender Studies
  • assoziierte Mitglieder des Zentrums.

 

Zweitmitgliedschaft am ZtG

Angehörige der HU, die sich in den Gender Studies in Forschung und Lehre engagieren, können gemäß § 29 Verfassung der HU und § 3 der Satzung des ZtG eine Zweitmitgliedschaft am ZtG begründen.

Mit einer Zweitmitgliedschaft am ZtG dokumentieren Wissenschaftler_innen und Studierende ihre Zugehörigkeit zu und Mitarbeit in den Gender Studies sowie insbesondere ihr Interesse an inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

Eine Zweitmitgliedschaft im ZtG ändert nichts am kooperationsrechtlichen Status in der Einrichtung, in der die Stelle organisatorisch angesiedelt ist. Sie eröffnet aber zusätzlich das aktive und passive Wahlrecht für die Entscheidungsgremien des ZtG, insbesondere für den Zentrumsrat.

Dem Antrag auf Mitgliedschaft müssen zunächst der Dekan/die Dekanin beziehungsweise der Fakultätsrat der Heimatfakultät und anschließend der Zentrumsrat des ZtG zustimmen.
 

Bitte senden Sie bei Interesse Ihren Antrag an folgende Adresse

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
z.H. Dr. Gabriele Jähnert,
Sitz: Georgenstraße 47, 10117 Berlin
 

Assoziierte Mitgliedschaft

Personen, die in keinem Beschäftigungsverhältnis mit der HU stehen oder nicht im Master in den Gender Studies der HU immatrikuliert sind, können sich gemäß § 3, Abs. 3 der Satzung am ZtG assoziieren. Körperschaftliche Rechte an der HU sind mit einer assoziierten Mitgliedschaft nicht verbunden.

Wir wünschen uns von unseren assoziierten Mitgliedern, dass sie mit dem ZtG eng kooperieren. Wir informieren Sie über die Vorhaben des Zentrums und möchten insbesondere die Nachwuchswissenschaftler_innen ohne institutionelle Anbindung in ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützen.

Eine assoziierte Mitgliedschaft wird durch einen Beschluss des Zentrumsrates aufgrund eines formlosen schriftlichen Antrags auf Ihrem Briefkopf begründet. In dem Antrag bitten wir Sie, Ihr Interesse für eine assoziierte Mitgliedschaft sowie Ihre Vorstellung für eine Kooperation mit dem ZtG darzulegen. 

Wenn Sie Interesse haben, assoziiertes Mitglied des ZtG zu werden, wenden Sie sich bitte an gabi.jaehnert@gender.hu-berlin.de
 

Professuren

Die Kontinuität in Forschung und Lehre in den Gender Studies wird an der Humboldt-Universität durch die Mitarbeit von Professuren in zahlreichen Fächern gesichert. Einen besonderen Stellenwert haben dabei Professuren mit einer offiziellen (Teil-) Denomination in den Gender Studies. Diese kommen aus dem Stellenkontingent der Fächer, zum Teil auch aus einem eigenen Stellenpool des ZtG. Ein Teil der Juniorprofessuren wird aus dem Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre finanziert. Seit 1993/94 sind Professuren mit einer Teildenomination in der Kulturwissenschaft, in der Soziologie und in der germanistischen Literaturwissenschaft vertreten sowie Genderschwerpunkte in der Aufgabenbeschreibung in der Anglistik und Amerikanistik verankert. In den zurückliegenden Jahren kamen die - vom ZtG finanzierten bzw. teilfinanzierten -Professuren in der Rechtswissenschaft, in den Agrarwissenschaften, in der Europäischen Ethnologie und in der Skaninavistischen Linguistik (jetzt ZtG) hinzu. Die Einrichtung von Juniorprofessuren ebenfalls mit einer Teildenomination in den Gender Studies gewährleistet in weiteren Fächern die notwendige Kontinuität, bislang in der Theologie, in der Kulturwissenschaft/Wissensgeschichte, in der Politikwissenschaft, in den Afrikawissenschaften sowie in der Wirtschaftswissenschaft.

Am ZtG arbeiten derzeit folgende Professor_innen und Juniorprofessor_innen mit einer Genderdenomination:

  • Baer, Susanne, Professur für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien (seit 01.02.2011 als Bundesverfassungsrichterin beurlaubt)
  • Bauhardt, Christine, Professur für Gender und Globalisierung an der Lebenswissenschaftlichen Fakultät
  • Binder, Beate, Professur für Europäische Ethnologie und Geschlechterstudien
  • Bruns, Claudia, Juniorprofessur für Wissensgeschichte und Gender Studies am Institut für Kulturwissenschaft
  • Chakkalakal, Silvy, Juniorprofessur Europäische Ethnologie mit dem Schwerpunkt kulturantrophologische Geschlechterforschung zu sozialkulturellen Räumen und Prozessen der Bildung
  • Kuster, Brigitta, Juniorprofessur Kulturwissenschaftliche Filmforschung mit Schwerpunkt Gender
  • Lembke, Ulrike, Professur für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien
  • Vedder, Ulrike, Professur für neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart/Theorien und Methoden der literaturwiss. Geschlechterforschung 
  • Wimbauer, Christine, Professur für Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse
     

Darüber hinaus gibt es an der HU eine Reihe weiterer Professor_innen, die im Rahmen der Freiheit von Forschung und Lehre im Kontext ihrer jeweiligen Fachdisziplinen (auch) Geschlechterforschung betreiben. Dies sind:

Ehemalige in den Gender Studies und am ZtG aktive Professor_innen an der HU:

  • Auga, Ulrike, Juniorprofessur für Theologie und Geschlechterstudien im Rahmen der Religionswissenschaft
  • Auma, Maisha, Gastprofessur am Institut für Erziehungswissenschaften und ZtG
  • von Braun, Christina, Professur für Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte
  • Hof, Renate, Professur für amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft
  • Hornscheidt, lann, Professur für Gender Studies and Sprachanalyse
  • Ingenschay, Dieter, spanische und lateinamerikanische Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt in den Gay Studies
  • Kerner, Ina, Juniorprofessur für Diversity Politics
  • Mikkola, Mari, Philosophie (feministische Philosophie, Pornografie)
  • Nickel, Hildegard Maria, Professur für Soziologie der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse
  • Palm, Kerstin, Professur für Gender and Science/Naturwissenschafts- und Geschlechterforschung am Institut für Geschichtswissenschaften
  • Stephan, Inge, Professur für Neuere deutsche Literatur, Schwerpunkt Geschlechterproblematik im literarischen Prozess