Humboldt-Universität zu Berlin - Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien

Human-Animal Studies

ZtG-Ringvorlesung
  • Wann 08.04.2019 14:00 bis 13.07.2019 23:59 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal
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Veranstaltet von

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Veranstaltungsreihe

Human-Animal Studies

 
Kurzbeschreibung

Die interdisziplinäre und intersektionale Ringvorlesung Gender Studies meets Human-Animal Studies bringt zwei Forschungsfelder zusammen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie gesellschaftspolitische Fragestellungen mit akademischer Forschung verbinden.

An 13 Terminen werden Wissenschaftler*innen aus der Anthropologie, der Biologie, den Kultur-, Kunst-, Literatur-, Geschichts-, und Sozialwissenschaften Fragen nach Geschlechter- verhältnissen mit Mensch-Tier-Verhältnissen verknüpfen.
Anhand verschiedener disziplinärer Zugänge und methodischer Ansätze wird untersucht, wie sich innermenschliche Ungleichheitsverhältnisse und Herrschaftsverhältnisse in der Mensch-Tier-Beziehung wechselseitig legitimieren und ihren Ausdruck in materiell-diskursiven Ordnungen finden und welches Potential posthumanistischen Ansätzen innewohnt, die bestehenden Verhältnisse und Ordnungen zu verschieben. Neben diesem Zugang, der auf hierarchisch strukturierte Dualismen in der Theorietradition des globalen Nordens fokussiert, verbinden viele der Referierenden die beiden Kategorien Gender und Spezies auch anhand einer Erweiterung von Intersektionalitätskonzepten. Ein weiterer Teil der Vorträge verbindet Mensch-Tier-Verhältnisse und Queer Studies insofern, als dass Fragen nach Sexualität/sexueller Orientierung im Zentrum stehen.

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The interdisciplinary lecture series Gender Studies meets Human-Animal Studies brings together two fields of research which investigate sociopolitical issues with a focus on intersectional analytical frameworks. Researchers from a variety of different disciplines like anthropology, biology, cultural studies, ethnology, fine and visual arts, literary studies, history, legal studies and sociology connect central questions around sex and gender with interspecies relations.

By means of different theoretical frameworks and methodolgies it will be explored how intra-human systems of oppression and dominance shape, influence and inform interspecies systems of oppression and domincane and how they are articulated through material-discursive assemblages. Some researchers will be exploring how posthumanisms may help to reconceputalise predominant binary epistemologies and ontologies of the theory tradition of the Global North. Others aim to expand and refine the concept of intersectionality. Furthermore, some of the speakers will focus on queering human-animal relations insofar as sexuality and sexual identity will be the central theme of their presentation.

 

Konzeption und Organisation

Helen Keller, Carolin Eirich und Gabi Jähnert (email)

 

Referent_innen

Helen Keller, Carolin Eirich

 

Gefördert von

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien,
Institut für Kulturwissenschaften,
Programmpauschale der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät,
Vegeterra Stiftung
Chimaira e.V.

 

Weitere Informationen


Semester: Sommersemester 2019
ZtG-Veranstaltungskategorie: Ringvorlesungen/Gastvorträge des ZtG

 

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