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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschlecht als Wissenskategorie

Kathleen Heft

Dissertationsprojekt:

Gleichberechtigte Partner_innen, Rabenmütter und Kindsmörderinnen ? Deutsche Dominanzkultur im Spiegel der ›ostdeutschen Anderen‹

 

Kurzbeschreibung des Projekts

 

Wie werden Geschlechternormen und -bilder im vereinten Deutschland unter den Vorzeichen von ›ostdeutsch – westdeutsch‹ ausgehandelt ? Welches Geschlechterwissen wird entlang dieser Differenzlinie als normal, welches als abweichend re-/produziert? Mit einem in den Kulturwissenschaften und Gender Studies verorteten diskursanalytischen Ansatz untersuche ich medial-öffentliche Aushandlungen von Geschlecht an der Schnittstelle mit ›Ost-Diskursen‹ auf ihre Möglichkeitsbedingungen und Verschiebungen seit 1989/90. Ich frage dabei (1) nach der konstitutiven Funktion der Differenzlinie ›ostdeutsch – westdeutsch‹ für hegemoniales Geschlechterwissen und (2) inwieweit diese vergeschlechtlichte Differenzlinie auf einem tradierten Osteuropadiskurs aufbaut und diesen fortschreibt. Meine Ausgangsmaterialien sind Artikel deutschsprachiger Printmedien der letzten zwanzig Jahre zu Themen wie Kindsmord, ›Raben‹-Mutterschaft und Partner_innenschaft.

                                                         

Angaben zur Person

 

Studium der Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). 2009 – 2012 Stipendiatin im Graduiertenkolleg »Geschlecht als Wissenskategorie«. 2013 Abschlussstipendium im Rahmen des Caroline-von-Humboldt- Programms der Humboldt-Universität zu Berlin.

   

Ausgewählte Publikationen

 

Kindsmord als Phänomen Ostdeutschlands? Eine Analyse medialer Diskursverschiebungen. In: Mörderinnen. Künstlerische und mediale Inszenierungen weiblicher Verbrechen, hg. v. Hyunseon Lee und Isabel Maurer Queipo, Bielefeld 2013 (im Erscheinen).

   

Homepage und Kontakt

kathleen.heft@gmail.com