Master
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Der Masterstudiengang Geschlechterstudien/Gender Studies umfasst 120 Studienpunkte und vier Semester (Vgl. Studien- und Prüfungsordnung). Die Lehre besteht aus theoretischen und anwendungsbezogenen Lehrveranstaltungen aus acht Fakultäten und 21 verschiedenen Fächern. Die Lehre im Master ist transdisziplinär organisiert, projekt- und themenorientiert.
Informationen zum Ausdrucken: Plakat und Faltblatt. Das Plakat/Faltblatt schicken wir Ihnen auf Anfrage gern zu.
Informationen zur Bewerbung gibt es hier. Regeln und Formulare zum MA-Gender Studies finden Sie hier.
Infoveranstaltung für das Wintersemester 2012/13:
Mo 7. Mai, 12-14 Uhr, Georgenstraße 47, Beratungsraum 1.05 (mehr)
Studienziele
Ziel des MA-Studiengangs Geschlechterstudien/Gender Studies ist ein
vertieftes analytisches Verständnis der funktionalen Komplexität von Gender
als Kategorie im Hinblick auf sich historisch wandelnde Konstruktionen, die
Formen ihrer Vermittlung und ihre Wirkungsweisen in unterschiedlichen
Themenfeldern. Dies soll in seiner Abhängigkeit von unterschiedlichen
disziplinären und methodischen Zugängen verstanden werden.
Insbesondere zielt das Masterstudium auf Wissen um die historische,
kulturelle und situative Bedingtheit und Kontextualisierung von
Geschlechterverhältnissen, die sich im Hinblick auf Interdependenzen mit
anderen Kategorisierungen wie „race“/Ethnizität, Schicht, Sexualität oder
Alter zeigt. Dabei wird Transdisziplinarität im Sinne der
wissenschaftstheoretischen Reflexion der Disziplinen mit einem quer zu den
Disziplinen liegenden Erkenntnisinteresse zu Gender verstanden.
Es wird im Hinblick auf unterschiedliche Formen und Wirkungsweisen der
Normierung, kulturelle Vermittlungs- und Repräsentationspraxen, strukturelle
Transformationsprozesse und Möglichkeiten der kritischen Intervention in
Wissenssystemen in Anwendung gebracht.
Student_innen erwerben die Fähigkeit zu projektbezogenem, eigenständigem
wissenschaftlichem Arbeiten. Sie erwerben zentrale Forschungskompetenzen
insbesondere auch hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Reflexion. Durch
entsprechende Schwerpunkte bei der Auswahl von Modulen werden
Forschungskompetenzen im Hinblick auf die Anwendung des Wissens in
verschiedenen Berufsfeldern erworben.
Studienaufbau
Das Studium umfasst neun Module und 120 Studienpunkte.
Die Module 1 und 2 sind Grundlagenmodule.
- Das Modul „Interdependenzen“ vermittelt Zusammenhänge von Geschlecht mit anderen Kategorisierungen wie z.B. Race", Klasse, Sexualität, Ethnizität, Religion und Weltanschauung, mit Befähigung bzw. Behinderung oder mit Alter.
- Das Modul „Wissen“ fragt nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Geschlecht mit Blick auf die Produktion von Wissen, aber auch mit Blick auf Methoden, Theorien und Verwendungszusammenhänge.
Das Vertiefungsstudium enthält die Module 3 bis 6, davon werden je nach Interesse (Forschungs- oder Anwendungsorientierung) drei ausgewählt:
- Das Modul „Normierungen“ thematisiert die Funktion von Gender und weiteren Kategorien im Zusammenhang mit Regeln, Ethiken, Codierungen und Naturgesetzen.
- Das Modul „Vermittlungen“ befragt symbolische Geschlechterordnungen, untersucht geschlechtsspezifische Voraussetzungen, Bedingungen und Dynamiken hinter kulturellen Produktionen und Rezeptionen sowie mediale Techniken.
- Das Modul „Transformationen“ verknüpft gesellschaftliche Prozesse, etwa den Wandel von Institutionen und Organisationen mit der Veränderung von Geschlechterordnungen.
- Das Modul „Interventionen“ reflektiert die Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse zur Veränderung vorfindlicher Einrichtungen, Handlungen und Routinen in ausgewählten Praxisfeldern.
Weitere Module:
- Das Modul "Projektstudium" vermittelt Kompetenzen zu forschendem Lernen.
- Im Modul "Freie Wahl" können auch Lehrveranstaltungen aus anderen Fächern belegt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Studienfachberatung oder finden Sie in
der
Studien- und Prüfungsordnung.
